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Heilpilze: Nutze die Power aus der Natur

Heilpilze: Nutze die Power aus der Natur

 

 

Auf die natürlichen Kräfte von Heilpflanzen wie Salbei, Baldrian oder Arnika verlassen wir uns schon lange. Doch Heilpilze sind für viele etwas ganz Neues. Dabei werden sie genauso lange wie Pflanzen in der traditionellen Medizin eingesetzt. Wir zeigen dir, wie auch du Heilpilze anwenden kannst.

 

Was sind Heilpilze?

Der Begriff Heilpilz ist nicht exakt definiert. Doch eigentlich ist er auch selbsterklärend. Heilpilze sind Pilze, denen heilende Eigenschaften zugesprochen werden. Dies können auch Speisepilze wie Shiitake sein. Traditionell werden sie meist zu Prävention von Krankheiten und zur allgemeinen Stärkung eingenommen. Die Begriffe Vitalpilz, Medizinalpilze (engl. medicinal mushrooms) sind Synonyme. 


Pilze sind keine Pflanzen oder Tiere, sondern ein eigenständiges Reich. Daher zählen die Heilpilze streng genommen auch nicht zur Pflanzenheilkunde. Mykotherapie beschreibt die heilkundliche Verwendung der Pilze. Meist werden hierbei makroskopische Pilze, also Großpilze, eingesetzt.

 

Pilze in der Medizin

Pilze werden in der Naturmedizin sehr geachtet. Aber selbst die moderne Medizin kommt nicht ohne sie aus, auch wenn sie dort nicht als Pilz selbst, sondern als isolierte Substanzen verabreicht werden. Die heilenden Effekte von Pilzen wurden ganz unabhängig voneinander auf der ganzen Welt entdeckt. Heute sind Vitalpilze vor allem aus der traditionellen Medizin Chinas bekannt, doch sie wurden auch schon früh in Europa, Amerika und Afrika geschätzt.

 

Heilpilze aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)

Die traditionelle chinesische Medizin ist ein umfassendes Konzept, durch welches Ungleichgewichte im Körper erkannt und ausgeglichen werden soll. Schon bevor eine Krankheit ausbricht, aber auch bei bestehenden Erkrankungen wird gehandelt. Insgesamt wird die TCM in fünf Methoden eingeteilt:

 


Die Heilpilze können entweder in der Ernährung oder in der Arzneitherapie Anwendung finden. Meist werden sie zu einem Sud gekocht oder zu einem Pulver verarbeitet. In der TCM werden die Pilze genauso wie die Pflanzen sehr individuell abgestimmt. Das bedeutet, jeder Patient bekommt eine andere Zusammensetzung und Dosierung verabreicht. Dies ist einer der Gründe, wieso eine wissenschaftliche Beurteilung durch Studien relativ schwierig ist.


Typische Pilze aus der traditionellen chinesischen Medizin sind zum Beispiel:

 TCM Heilpilze

Heilpilze in Europa

Das erste bekannte Antibiotikum Penicillin stammt aus Pilzen der Gattung Penicillium. Heute kennen wir eine ganze Reihe an Wirkstoffen aus dieser Gattung, die in der konventionellen Medizin eingesetzt werden. Doch dies sind nicht die ersten Pilze, die in Europa zur Heilung bekannt waren. Bereits seit der Antike wusste man von der abführenden Wirkung vom Lärchenporling. Auch wurden Pilze bei Atemnot, Tuberkulose oder Fieber verabreicht. Im Mittelalter erfreute sich die Behandlung mit Pilzen großer Beliebtheit. Stinkmorchel, Judasohr oder auch der Zunderschwamm kamen zum Einsatz.


Mittlerweile zählt der Chaga Pilz zu einem der beliebtesten Heilpilze weltweit. Auch er kommt ursprünglich aus Europa. Der Pilz wächst optimalerweise in kälteren Gebieten wie Finnland oder Russland und wird dort schon seit dem 12 Jahrhundert zur allgemeinen Stärkung der Abwehrkräfte eingesetzt.

 Heilpilze aus Europa: Chaga

Vitalpilze in alten Hochkulturen

“Kleine Heilige”, so nannten die Azteken Pilze aufgrund ihrer positiven gesundheitlichen Effekte. Auch andere Hochkulturen wie die Maya verehrten sie regelrecht. Obwohl durch die Eroberung der Europäer versucht wurde, das alte Wissen zu vernichten, ist uns heute einiges über die traditionelle Verwendung bekannt. Neuer Beliebtheit erfreut sich vor allem der mexikanische Kahlkopf (Psilocybe), der eigentlich in Zeremonien von Schamanen eingesetzt wird. Der Pilz hat eine psychoaktive Wirkung und ist daher in Deutschland nicht erlaubt. Somit handelt es sich genau genommen auch um keinen Heilpilz, da er nicht die Gesundheit des Körpers unterstützt.

 Heilpilze bei den Mayas

Pilze in der modernen Mykotherapie

In der modernen Pilztherapie wird altbewährtes Wissen aus verschiedenen Kontinenten mit modernen Forschungsergebnissen kombiniert. In Studien konnten bereits einige positive Wirkungen der Pilze an Zell- und Tiermodellen gezeigt werden. Klinische Studien am Menschen gibt es bisher jedoch kaum, daher sind die Heilpilze nicht als Medikamente einzustufen. Du kannst sie als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln, Pulver oder Extrakten kaufen. 


Viele Mediziner sind gegenüber Heilpilzen skeptisch. Doch einige sind auch offen für die neuen Methoden. Sie setzen die Pilze begleitend zur konventionellen Behandlung ein. Dies ist sogar gelegentlich bei Krebs möglich. Wird die Chemotherapie schlecht vertragen, können die Pilze zum Einsatz kommen, um den Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Einen negativen Einfluss auf die Krebstherapie besteht hierbei nicht, wenn hochwertige Produkte verwendet werden. Die Einnahme von Vitalpilzen sollte dennoch immer mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden und nicht in Selbsttherapie erfolgen. Außerdem solltest du immer im Hinterkopf haben, dass sie Krebs nicht heilen können. Sie sind lediglich eine Unterstützung zur Therapie.

 

Heilpilze im Überblick

In folgender Übersicht möchten wir dir die verschiedenen Pilze und möglichen Anwendungsgebiete vorstellen. Vorab sei gesagt, dass die Anwendungsgebiete keine Empfehlung zur Selbstmedikation sind. Die aktuelle Studienlage bezieht sich zumeist auf Versuche im Reagenzglas oder an Tieren. Auf den menschlichen Körper kann das nicht immer eins zu eins übertragen werden. Die genaue Studienlage zu einigen Pilzen findest du, wenn du auf den jeweiligen Namen klickst.

 

Cordyceps sinensis (Raupenpilz)

 

Hericium (Igelstachelbart / Löwenmähne / Lions Mane)

 

Agaricus blazei murrill (ABM / Mandelpilz)

 

Shiitake (Lentinula edodes)

 

Chaga (Schiefer Schillerporling / Inonotus Obliquus)

 

Reishi (Ling Zhi / Glänzender Lackporling / Ganoderma lucidum)

 

Maitake (Grifola frondosa)

 

Judasohr (Mu-Err / Auricularia auricula-judae)

 

 

Lesetipp: Vitalpilze: Wirkung mit langer Tradition

 Heilpilze Übersicht

Was gibt es bei der Verwendung von Heilpilzen zu beachten?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Speisepilzen werden bei Heilpilzen häufiger Bedanken für die Gesundheit geäußert. Uns erreichen oft berechtigte Fragen, die wir gerne näher ausführen möchten.

 

Sind Nebenwirkungen möglich?

Wie auch bei Heilpflanzen sind prinzipiell Nebenwirkung oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten möglich, jedoch sehr selten. Bei dem Verzehr von Shiitake Pilzen kann es zu einer sogenannten Shiitake-Dermatitis kommen. Dies ist eine Hautreaktion, die auch bei gekochten oder gebratenen Pilze auftreten kann. Die meisten anderen Pilze werden gut vertragen. Gelegentlich können sie jedoch Magen-Darm-Beschwerden verursachen.


Wechselwirkungen mit Medikamenten sind hingegen doch etwas häufiger. Wenn du entzündungshemmende Medikamente einnehmen musst (dazu zählen auch einige Schmerzmittel und Kortison), dann dürfen keine Beta-Glucan-Extrakte aus Pilzen eingesetzt werden. Informiere dich daher immer über mögliche Wechselwirkungen mit Arzneistoffen, bevor du “medicinal mushrooms” einnimmst.

 

Können die Pilze mit schädlichen Stoffen belastet sein? 

Vielleicht hast du schon mal gehört, dass Waldpilze nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl radioaktiv belastet sind. Bis heute trifft das auf Pilze in einigen Regionen zu. Das Beispiel zeigt, dass Pilze ähnlich wie ein Filter fungieren: Sie sind in der Lage, viele schädliche Stoffe wie Schwermetalle aus ihrer Umgebung (Luft, Boden, Wasser) aufzunehmen und an uns weiterzugeben. Zudem besteht die Gefahr einer Kontamination mit gefährlichen Schimmelpilzen, wenn die Produkte nicht ordnungsgemäß gelagert werden. Daher lautet die Antwort auf die Frage nach möglicher Schadstoffbelastung: Ja, sie sind möglich. Aus diesem Grund solltest du auf Pilze aus Deutschland oder der EU setzen, denn hier gibt es strenge Auflagen zur Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln. Kommen die Produkte aus China beziehungsweise Asien, können sie häufiger belastet sein. Zum Teil werden Pilzpulver oder -Extrakte auch mit Reismehl o.ä. gestreckt. Achte daher auf wirklich gute, transparente, laborgeprüfte Qualität zugunsten deiner Gesundheit.

 

Wie gut sind die Inhaltsstoffe überhaupt für den Körper verfügbar? 

Die Wirkungen der Pilze gehen von einer Vielzahl an Substanzen aus. Beta-Glucane, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine sind nur einige von ihnen. Doch ein Teil von ihnen kann von uns nur schlecht verdaut und aufgenommen werden. Um dennoch von dem vollen Wirkungsspektrum profitieren zu können, gibt es technische Methoden, um die Inhaltsstoffe beispielsweise von Zellstrukturen zu lösen, die für die schlechte Bioverfügbarkeit verantwortlich sind. 


Ein Extrakt, welches mit Dualextraktion gewonnen wurde, ermöglicht dir das bestmögliche Wirkungsspektrum und eine gute Bioverfügbarkeit. Auf diese Methode setzen wir bei smaints bei all unseren Produkten. Grundsätzlich gibt es viele Meinungen dazu, ob Pilzpulver oder -Extrakt besser ist. Wir haben uns bewusst für Extrakte entschieden aufgrund der höheren Wirkstoffkonzentration und der besseren Bioverfügbarkeit. Dank moderner und innovativer Methoden ist ein volles Wirkstoffspektrum möglich.

Heilpilze Bioverfügbarkeit

Wie werden die Pilze dosiert?

Prinzipiell solltest du dich an die Dosierung des Herstellers richten. Sie empfehlen dir eine tägliche Menge, die üblicherweise gut vertragen wird. Gerade zu Beginn kannst du auch mit einer geringeren Dosis starten, denn der Körper benötigt manchmal eine Eingewöhnungszeit, um sich an die neuen Substanzen zu gewöhnen.


Um einen optimalen Effekt zu erzielen, solltest du die Nahrungsergänzungsmittel täglich über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten einnehmen. Ein Wechsel oder eine Kombination verschiedener Pilze ist meist sinnvoller als eine Erhöhung der Dosierung.

 

Heilpilze: Fazit

Seit einigen Jahren werden Vitalpilze immer beliebter, dabei gibt es sie eigentlich schon seit vielen Jahrhunderten auf der ganzen Welt. Und auch ihre nützlichen Wirkungen sind seitdem bekannt. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Heilpilze in vielen Kulturen zur traditionellen Medizin zählen. Jeder Pilz wirkt anders und hat daher sein eigenes Anwendungsgebiet. Auch wenn die Pilze und ihre enthalten Substanzen Teil der aktuellen Forschung sind, ihre positiven Wirkungen nicht zu 100% am Menschen bestätigt. Jedoch gibt es vielversprechende Studien an Zelllinien und Tieren, Expertenmeinungen und zahlreiche positive Erfahrungsberichte (auch von unseren Kunden bei smaints).


Bei Heilpilzen handelt es sich daher also nicht um Arzneimittel, sondern um Nahrungsergänzungsmittel, bei deren Verwendung es einiges zu Beachten gibt: Neben- und Wechselwirkungen sind prinzipiell möglich, insbesondere bei Einnahme von Medikamenten. Informiere dich vor der Einnahme über Wechselwirkungen zu Medikamenten, die du einnehmen musst. Außerdem können die Pilze mit Schadstoffen belastete sein - Pilze sind natürliche “Filter” und nehmen alles aus der Umwelt auf. Achte daher auf die beste Qualität und vertrauenswürdige Hersteller. Eine wichtige Rolle spielt auch die Bioverfügbarkeit der Produkte. Durch beispielsweise eine Dualextraktion können die Inhaltsstoffe ideal aufgenommen werden, im Gegensatz zu einfachen Pilz Pulvern (nur getrocknete und gemahlene Pilze). Ebenso bedeutend ist die richtige Dosierung. Auf jedem Produkt solltest du eine Empfehlung zur Einnahme finden. 


Haben dich die Inhaltsstoffe von Cordyceps, Chaga Pilz und Co. überzeugt? Dann schau doch mal in unserem smaints Shop vorbei. Dort findest du praktische Flüssigextrakte und leckere Mushroom Getränkepulver wie unsere Golden Mushroom Milk oder unseren Mushroom Cacao 😋


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Quellen:
http://www.medizinalpilze.de/was_verstehen_wir_unter_mykotherapie_.htm
https://flexikon.doccheck.com/de/Penicillin 

https://www.gesundheit.gv.at/gesundheitsleistungen/komplementaer-medizin/tcm
http://www.medizinalpilze.de/geschichte_der_mykotherapie.htm 

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Wie-Heilpilze-helfen-koennen,heilpilze100.html
http://mrca-science.org/index.php/de/pilze-heilwirkung-anwendungsgebiete 

https://www.bfr.bund.de/cm/343/gesundheitliches_risiko_von_shiitake_pilzen.pdf

https://examine.com/supplements/
https://www.dgfm-ev.de/pilzesammeln-und-vergiftungen/heilpilze
http://alquimiahealingarts.com/wp-content/uploads/2020/12/Medicinal-Mushrooms_-A-Clinical-Guide-2nd-Edition.pdf